FORTHEM-Lab "Diversity and Migration" an der JGU Mainz

 

Fostering Outreach within European Regions, Transnational Higher Education and Mobility

 

 

Die Europäische Kommission hat im Juni 2019 insgesamt 17 europäische Hochschulnetzwerke ausgewählt, die mit Visionen den Europäischen Hochschulraum neu denken und mit Leben füllen sollen. Eines dieser Netzwerke ist die FORTHEM-Allianz unter Federführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

 

Das Ziel ist, Austausch und Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden, Forschenden und wissenschaftsstützendem Personal innerhalb der Allianz zu verbessern. In FORTHEM kooperieren die JGU, die Université de Bourgogne in Frankreich, die Uniwersytet Opolski in Polen, die Universitat de València in Spanien, die Università degli Studi di Palermo in Italien, die Latvijas Universitāte in Lettland und die Jyväskylän yliopisto in Finnland. Auch Kooperationen mit außeruniversitären Partner*innen an den einzelnen Standorten sind vorgesehen.

In sieben Labs wird international und interdisziplinär zu gesellschaftlich relevanten Themen gearbeitet. Dazu gehört das Lab „Diversity and Migration“: Fragen von Identität und Sprachvielfalt in verschiedenen europäischen Regionen, Projekte zur ganzheitlichen Gesundheitsversorgung von Migrant*innen, Forschungen zur Darstellung von Migration in den Medien, zu diskriminierungssensibler Bildungsarbeit und vieles mehr – unterschiedliche Ansätze und Perspektiven sollen vernetzt und weiterentwickelt werden, um für Studierende und Lehrende neue Horizonte zu eröffnen.

International koordiniert wird dieses Lab von Francesco Lo Piccolo, Annalisa Mangiaracina und Giuseppe Paternostro von der Università degli Studi di Palermo, Sprecher des Labs an der JGU ist Gerhard Kruip.

Das Lab verfolgt einen inklusiven Ansatz und möchte zu Beteiligung aufrufen. Wir freuen uns über Ideen, Diskussionsbeiträge oder Initiativen im Themenbereich „Diversity and Migration“!

Aktuelle Aktivitäten:

  • Veranstaltungsreihe zu „Migration and Human Rights“ in Kooperation mit den Universitäten Jyväskylä und Palermo sowie externen Partnerorganisationen

  • Projekt zu „Mental health, communication and identity” mit Beteiligung u.a. des Fachbereichs für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim

  • Projekt zu “Migration-related diversity and hegemonic structures in the production of media and arts”, koordiniert von der Universität Opole mit Beteiligung u.a. der Kunsthochschule Mainz

  • Projekt zu "Institutional Racism in Higher Education": im Sommersemester 2022, in Kooperation mit den Universitäten Jyväskylä und Valencia sowie der Stabsstelle Diversität

  • Beteiligung an einem Sammelband zu „Diversity and Migration“, koordiniert von der Universität Palermo

  • Beteiligung an einer Winter School zu "Belonging and Non-Belonging in Europe" in Jyväskylä/Finnland im Februar 2022 (gemeinsam mit dem Lab "Experiencing Europe")

  • Beteiligung an der Erstellung von zwei Online-Kursen für die FORTHEM Digital Academy: „Migration and diversity narratives: an intersectional approach“ koordiniert von der Universität Valencia und „Human trafficking and fundamental rights: an overview“ koordiniert von der Universität Palermo

Ankündigungen:

  • 8.-10. September 2021: Internationale Konferenz in Opole zu “New Challenges for Borderlands Studies: Regional, European and Global Perspectives”. Weitere Informationen: http://politologia.uni.opole.pl/konferencje-naukowe/borderlands-conference-2021/ Unser Lab ist an der Organisation von zwei Panels beteiligt: „Trespassing symbolic boundaries. Migrants and their personal borderlands” und „Brexit and the new EU-UK borders“.

Vergangene Veranstaltungen:

  • 23. Juni 2021 ab 17.00 Uhr: Infoveranstaltung, bei der Studierende die verschiedenen Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements in Mainz im Bereich der Flüchtlingsarbeit kennenlernen können. Unter https://uni-mainz.jobteaser.com/de/events/111915-ehrenamt-studium-fluechtlingsarbeit finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung. Die Anmeldung ist für JGU-Angehörige über diese Seite möglich. Wir freuen uns, wenn Sie über Ihre Kanäle auf die Veranstaltung aufmerksam machen.

  • 20.+21. April 2021: Online-Seminar "Invisible Virus - Invisible Victims. Migrants in Europe and the Impact of the Covid Crisis".

  • 14.01.2021, 16:00-19:00: Digitaler Workshop “Navigating in the System. Challenges for Human Rights of Migrants in the EU.” Reports from the practice, dialogue with researchers, international networking (Programm)

  • 15.10.2020: Online-Symposium „Fundamental Questions on Migration and Human Rights” - Short talks, questions and panel discussions (Programm)