Aktuelles

Wir arbeiten vorwiegend im HOMEOFFICE!
Daher sind die Präsenz- und Sprechzeiten derzeit eingeschränkt.
Gerne können Sie uns per E-Mail kontaktieren (siehe Kontakt).

Aktuelle Informationen des Studienbüros der Katholisch-Theologischen Fakultät finden Sie auf der Seite Studienbüro & Prüfungsamt

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb an der JGU finden Sie auf der Seite Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb an der Johannes Gutenberg-Universität

Bitte informieren Sie sich auch auf der Homepage der Johannes Gutenberg-Universität über den aktuellen Stand der Entwicklungen sowie über Maßnahmen im Umgang mit dem Corona Virus; weiterer Link: Corona.uni-mainz.de

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Healthy Campus Mainz Was bedeutet #Corona für Studium und Studierende in Mainz?

 

AI FORA  Artificial Intelligence For Assessment

In immer mehr Ländern setzen politische Entscheidungsträger zunehmend Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI) ein, um über öffentliche Dienstleistungen und staatliche Leistungen für ihre Bürger zu entscheiden, deren Profile für die Entscheidungsfindung bewertet und ausgewertet werden. Dies gilt z. B. für die Zuweisung von Renten- oder Arbeitslosenleistungen und die öffentliche Krankenversicherung.
Um den Herausforderungen der empirischen Sozialforschung, der sozialen Simulation und der Schaffung eines KI-Labors zu begegnen, soll das Forschungskonsortium AI FORA eine sinnvolle und wertschöpfende Kooperation zwischen den Technik- und Sozialwissenschaften darstellen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe realisieren.
Das von den Sozialwissenschaften koordinierte AI FORA-Kernkonsortium besteht aus zwei technischen (DFKI, Universität Augsburg) und zwei sozialwissenschaftlichen Partnern (JGU, CRESS). Das Kernkonsortium wird durch den wissenschaftlichen Beirat von AI FORA unterstützt.
Herr Prof. Kruip ist Mitglied dieses wissenschaftlichen Beirats.
https://www.ai-fora.de/
https://www.ai-fora.de/team/scientific-advisory-board/

 

VERANSTALTUNGSHINWEISE

Workshop Ethik seit 2002

IllustrationDie Debatten um Gentechnologie, Globalisierung, Migration, Klimawandel oder die Solidarität innerhalb der Europäischen Union zeigen, dass aktuelle gesellschaftliche oder transnationale Entwicklungen auch als ethische Herausforderungen wahrgenommen werden. Offenbar wächst der Bedarf an guten Argumenten im ethischen Diskurs. Das müsste die wissenschaftliche Ethik herausfordern, die gesellschaftliche Nachfrage nach ethischer Orientierung ernst zu nehmen. Relevanz erreicht die wissenschaftliche Ethik jedoch nicht auf Kosten, sondern nur auf der Grundlage einer soliden Reflexion der eigenen Voraussetzungen, Methoden und begrenzten Möglichkeiten. Die Fachtagungsreihe Workshop Ethik ist konzipiert als ein jährliches Diskussionsforum für die metaethischen Fragen einer Ethik, die diese Herausforderung annimmt.
Weitere Informationen können Sie dem Gesamtkonzept entnehmen.

20. Workshop Ethik 2022: "Sprache der Ethik - Ethik der Sprache" vom 14.-16.03.2022

Auf dem 20. Workshop Ethik wollen wir uns mit den Fragen befassen, welche Adäquatheitsbedingungen eine Sprache der Ethik erfüllen müsste, welche Sprachrechte Menschen zuerkannt werden müssen und inwieweit ethische Normen auf der Sprachfähigkeit des Menschen aufgebaut werden können.
Mit Dr. Manuela Massa und Prof. Dr. Josef Rauscher werden ausgewiesene Expert*innen unsere Debatten anregen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmer*innen übernommen, deren Paper für einen Vortrag ausgewählt wurde. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten mit anschließender 40-minütiger Diskussion vorgesehen. Ein Kriterium für die Auswahl stellt die allgemeine gute Verständlichkeit der Abstracts sowie der Vorträge dar, die sowohl für den interdisziplinären Diskurs als auch den Austausch mit interessierten Bürger*innen grundlegend ist. 

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit einem Abstract für einen Vortrag auf dem 20. WORKSHOP ETHIK
zu bewerben. Bitte schicken Sie das Abstract (max. 3.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) samt Titel, Name
und Anschrift bis zum 31.12.2021 an: cfp@workshop-ethik.de.

Theologie lehren lernen, Wintersemester 2021/22

Hochschuldidaktische Weiterbildung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Katholischen Theologie im Wintersemester 2021/22 unter Leitung von:
Dr. Luisa Fischer, TPI Mainz
Dr. Benedict Schöning, Würzburg
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Flyer Theologie_Lehren_Lernen 2021-2022
Link zum Anmeldeformular: Anmeldeformular HDW 2021

 

 

Vergangene Veranstaltungen
Hinweise auf vergangene Veranstaltungen siehe Archiv weiter unten!

 

KOMMENTIERT

04.06.2021 Kommentiert: CampusTV Podcast zu Q+

Im Studienprogramm Q+ können sich Studierende über ihr Studium hinaus interdisziplinär und flexibel weiterbilden. In eigenen Q+Veranstaltungen, die in Kooperation mit JGU-Lehrenden und Partnerschaftsinstitutionen entwickelt werden, treffen sich Studierende aus anderen Fächern und setzen sich mit aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen auseinander. Zudem bekommen sie Zugang zu ausgewählten Seminaren und Vorlesungen aus dem regulären Angebot der JGU und die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und anerkennen zu lassen. Herr Prof. Kruip öffnet regelmäßig Veranstaltungen für Q+Studierende und berichtet im CampusTV Podcast zu Q+ über seine positiven Erfahrungen.

13.05.2021 Kommentiert: Theologie live_Was motiviert uns zu Nachhaltigkeit? 

Auf dem youTube-Kanal der Abteilung Religionspädagogik "Theologie live" finden Sie einen Beitrag zum Thema: Was motiviert uns zu Nachhaltigkeit? von Herrn Prof. Kruip. Zum Beitrag geht es hier.

26.03.2021 Kommentiert: Memorandum "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch".
Veröffentlichung einer Dokumentation durch die WWU Münster

Das Memorandum "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" ist ein Aufruf, den deutschsprachige katholische Theologieprofessor:innen im Februar 2011 veröffentlicht bzw. mitgetragen haben. Im Jahr zuvor war das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen durch Priester und Ordensleute in deutschen Diözesen öffentlich geworden. Das Memorandum richtete sich in dieser Situation „an alle, die es noch nicht aufgegeben haben, auf einen Neuanfang in der Kirche zu hoffen und sich dafür einzusetzen." Es forderte einen „Mut zur Selbstkritik und zur Annahme kritischer Impulse – auch von außen", und unterstrich, dass die „Freiheitsbotschaft des Evangeliums ... den Maßstab für eine glaubwürdige Kirche, für ihr Handeln und ihre Sozialgestalt" bildet. Abschließend benannte das Memorandum sechs Bereiche bzw. Handlungsfelder, in denen ein offener Dialog über notwendige Reformen geführt werden müsse.

Eine Dokumentation zum Memorandum ist nun durch die WWU Münster veröffentlicht worden:
Memorandum "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch"

04.03.2021 Kommentiert: Sozialethische Stellungnahme zur Weigerung der deutschen Caritas, einem einheitlichen Tarifvertrag Altenpflege zuzustimmen

Am 25. Februar 2021 hat es die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes abgelehnt, der Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrags Altenpflege zuzustimmen. Mit diesem Beschluss scheitert das Vorhaben, den Tarifvertrag Altenpflege per Rechtsverordnung für die gesamte Branche allgemein verbindlich zu setzen und so die bundesweit geltenden Mindestbedingungen für die Altenpflege anzuheben.
Diesen Beschluss kritisieren katholische Sozialethikerinnen und Sozialethiker, darunter einige Mitglieder der AG CSE (Arbeitsgemeinschaft der Sozialethikerinnen und Sozialethiker des deutschsprachigen Raumes)
in einer gemeinsamen Stellungnahme. Zur Stellungnahme/Pressemitteilung gelangen Sie hier.

08.06.2020 Kommentiert: Verschiedenheit als gesellschaftlichen Reichtum begreifen

Drei Fragen zu Folgen der Pandemie an Gerhard Kruip, Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik, Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Mainz

02.03.2020 Kommentiert: Ernesto Cardenal ist in Nicaragua gestorben

Der nicaraguanische Schriftsteller, Befreiungstheologe und Regierungskritiker Ernesto Cardenal ist im Alter von 95 Jahren am vergangenen Sonntag verstorben. Ernesto Cardenal wollte Christentum als „unbedingte Zuwendung“ zum Menschen. Die Welt besser zu machen nach 100.000 Jahren Ungleichheit, das war das Anliegen des verstorbenen Dichters, Kulturpolitikers und Priesters.
Es greife aber zu kurz, den letzten der großen Befreiungstheologen als Versöhner von Christentum und Marxismus begreifen zu wollen, so der Mainzer Theologe und Sozialethiker Gerhard Kruip im SWR2 und im DLF.

25.12.2019 Kommentiert: Wenn das Falsche zu wichtig ist

Geiz sei eine übersteigerte Sehnsucht nach Dingen, die man besitzen kann, sagte der christliche Anthropologe Gerhard Kruip im Deutschlandfunk – und damit zerstörerisch. Der Nutzen werde dabei überschätzt, denn die Bereitschaft, etwas abzugeben, könne das eigene Wohl viel mehr befördern. Gerhard Kruip im DLF im Gespräch mit Michael Köhler.

28.10.2019 Kommentiert: Abschluss der Amazonas-Synode im Vatikan

Priester bleiben zölibatär – fast überall.
Lieber ein verheirateter Priester als gar kein Priester: Für katholische Gemeinden in abgelegenen Amazonas-Dörfern könnte es bald solche Ausnahmen geben. Das ist ein Ergebnis der Amazonas-Synode. Doch sei damit noch nicht das Ende des Zölibats besiegelt, sagte der Theologe Gerhard Kruip im DLF.

04.10.2019 Kommentiert: Amazonas-Synode - Wo Ehemänner die katholische Kirche retten sollen

Im Amazonas-Gebiet gibt es so wenige katholische Priester, dass manche Gemeinden nur selten eine Messe feiern können. Deshalb diskutiert die Amazonas-Synode im Vatikan, ob verheiratete Männer geweiht werden dürfen. „Die Menschen vor Ort wünschen es sich“, sagte der Theologe Gerhard Kruip im Dlf.

10.2019 Kommentiert: Der Aufbruch in Amazonien als Inspirationsquelle - Ein theologischer Ort

Bei der Synode in Rom geht es nicht nur um die Lockerung des Zölibats: Die Kirche kann von Amazonien lernen, was „Einheit in Vielfalt“ bedeutet. Gerhard Kruip und Birgit Weiler in: Herder Korrespondenz 73(2019)10, 13-15

02.05.2019 Kommentiert: Die Kirche und ihr Mitgliederschwund. Was bedeutet das für unsere Wertegemeinschaft?

Forscher der Uni Freiburg haben ausgerechnet, wie sich die Mitgliederzahlen und die Einnahmen aus der Kirchensteuer in den nächsten 40 Jahren voraussichtlich entwickeln werden. Das Ergebnis ist für die evangelische ebenso wie für die katholische Kirche erschreckend: bis 2060 wird die Zahl der Kirchenmitglieder um die Hälfte zurückgehen, demenstprechend werden auch die Einnahmen aus der Kirchensteuer um rund 50 Prozent einbrechen. Gerhard Kruip im SWR 1 (verfügbar bis 26.04.2020)

25.01.2019 Kommentiert: Was der Papst zu Venezuela sagt. Wer interpretieren kann, hört Kritik. 

Er bete für die Menschen in Venezuela, ließ Papst Franziskus einen Sprecher ausrichten. Viel mehr hat er zur Krise in Venezuela nicht gesagt. „Die Menschen in Lateinamerika wünschen sich deutlichere Worte des Papstes“, sagte der Theologe Gerhard Kruip im Dlf.

Frühere Kommentare
Hinweise auf frühere Kommentare, siehe Archiv.

LEKTÜRE UND PUBLIKATIONSHINWEISE
(die ausführliche Publikationsliste finden Sie bei Personen/Prof. Dr. Gerhard Kruip/Publikationen)

  • Laudatio für den brasilianischen Befreiungstheologen Leonardo Boff am 27.11.2016 in Berlin. Den Text der Laudatio finden Sie hier:
  • In RU heute, Ausgabe 02/2015 -Informationen des Dezernates Schulen und Hochschulen im bischöflichen Ordinariat Mainz- ist folgender Beitrag von Gerhard Kruip und Veit Straßner erschienen: "Was ist globale Gerechtigkeit?"
  • In der Herder-Korrespondenz 69(2015)7 ist der Artikel "Ein dramatischer Appell. Die neue Umwelt-Enzyklika des Papstes." von Gerhard Kruip erschienen.
  • Religionen und Kulturen im Konflikt. Schritte zu einer neuen Friedensethik heute (GS 77-90). Fastenpredigt von Prof. Kruip im Dom zu Mainz am 15. März 2015. Fastenpredigt.pdf
  • Kann Beihilfe zum Suizid moralisch gerechtfertigt sein? Wie wäre sie rechtlich zu regeln? auf http://philosophie-indebate.de (Blog-Beitrag von Prof. Kruip)
  • In Amosinternational 8(2014)2 ist der Artikel "Ist die Forderung nach Freihandel kompatibel mit der Option für die Armen? Eine befreiungsthelogische Perspektive." von Prof. Kruip erschienen.
  • In der Herder-Korrespondenz 68, 8/2014 ist der Artikel "Chancen der Erneuerung. Das weltkirchlich-solidarische Engagement katholischer Verbände" von Prof. Kruip und Anne Bernardy erschienen. zum Beitrag
  • In der Herder-Korrespondenz 68, 4/2014 ist der Artikel "Impuls für weitere Diskussionen. Kirchen legen neues 'Sozialwort' vor" von Prof. Kruip erschienen.
  • In der Herder-Korrespondenz 68, 2/2014 ist der Artikel „Um ihrer Glaubwürdigkeit willen. Plädoyer für den Verzicht auf Staatsdotationen für die Kirche” von Prof. Kruip erschienen.
  • Über Papst Franziskus ist ein lesenswerter Artikel auf der Panoramaseite der Kirchenzeitungen Bonifatiusbote, Der Sonntag und Glaube und Leben erschienen unter dem Titel: "Ein Armuts-Zeugnis. Der Papst träumt 'von einer armen Kirche'. 45 Katholiken sagen, was sie darunter verstehen."

 

GESPRÄCHPROZESS DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ

  • "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" Zum Gesprächsprozess
  • Eine abschließende Auswertung des Gesprächsprozesses der DBK "Im Heute glauben": Drama oder Tragödie in fünf Akten? durch Luisa Fischer und Gerhard Kruip (Herder Korrespondenz) finden Sie hier
  • Kurz vor dem letzten Gesprächsforum in Würzburg 2015 ist der Beitrag "Verbesserung der Gesprächskultur Ja - aber kaum inhaltliche und strukturelle Fortschritte! Eine Zwischenbilanz des Gesprächsprozesses 'Im Heute Glauben'" von Luisa Fischer und Gerharad Kruip im Sammelband von Kirschner, Martin/ Schmiedl, Joachim (Hrsg.) (2015): Der Dialog geht weiter. Ergebnisse und Perspektiven des Gesprächsporzesses. Freiburg, S. 26-43. erschienen.
  • Hier finden Sie eine Dokumentation der Auswertungen des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz "Im Heute glauben" in: Mannheim 2011, Hannover 2012, Stuttgart 2013,  Magdeburg 2014;
  • siehe auch hierzu http://www.memorandum-freiheit.de/zum-gespraechsprozess/
    Der Beitrag "Gibt es einen Neuaufbruch in der Katholischen Kirche?" von Prof. Kruip zum Mannheimer Auftakt des Dialogprozesses wurde im Internet bei "explizit.net" veröffentlicht. Um den Artikel lesen zu können, müssen Sie sich auf dieser Seite anmelden (auch kostenlos zur Probe möglich).