Aktuelles

VERANSTALTUNGSHINWEISE

Workshop Ethik seit 2002

Illustration

Die Debatten um Gentechnologie, Globalisierung, Migration, Klimawandel oder die Solidarität innerhalb der Europäischen Union zeigen, dass aktuelle gesellschaftliche oder transnationale Entwicklungen auch als ethische Herausforderungen wahrgenommen werden. Offenbar wächst der Bedarf an guten Argumenten im ethischen Diskurs. Das müsste die wissenschaftliche Ethik herausfordern, die gesellschaftliche Nachfrage nach ethischer Orientierung ernst zu nehmen. Relevanz erreicht die wissenschaftliche Ethik jedoch nicht auf Kosten, sondern nur auf der Grundlage einer soliden Reflexion der eigenen Voraussetzungen, Methoden und begrenzten Möglichkeiten. Die Fachtagungsreihe Workshop Ethik ist konzipiert als ein jährliches Diskussionsforum für die metaethischen Fragen einer Ethik, die diese Herausforderung annimmt.
Weitere Informationen können Sie dem Gesamtkonzept entnehmen.

17. Workshop Ethik am 21.-23. März 2018 in Arnoldshain Call for paper

Der 17. Workshop Ethik "Rhetorik und Normativität - Chancen und Risiken des öffentlichen Moraldiskurses."

findet im nächsten Jahr vom 21.-23. März 2018 in Schmitten-Arnoldshain statt.

Mit dem Diskursethiker Prof. Dr. Matthias Kettner (Universität Witten/Herdecke), der Politikwissenschaftlerin und Journalistin Dr. Christiane Florin (Redaktion Religion und Gesellschaft beim Deutschlandfunk, angefragt) und dem Philosophen und Juristen Prof. em. Dr. Detlef Horster (Universität Hannover) werden ausgewiesene Experten und bekannte Vertreter des öffentlichen Diskurses teilnehmen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmern/innen übernommen, deren Paper für einen Vortrag ausgewählt wurde. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten mit anschließender 40-minütiger Diskussion vorgesehen. Die Vorträge sollen sich durch eine gute Verständlichkeit für den interdisziplinären Austausch und den Austausch mit interessierten Bürgern/innen auszeichnen.

Aktuelles Forum

Information zum Aktuellen Forum:
Im Kolloquium greifen wir von Woche zu Woche tagesaktuelle Fragen auf, die in der Öffentlichkeit debattiert werden, und versuchen mit Hilfe sozialethischer Argumente Positionen dazu zu finden. Das Kolloquium schärft die Sensibilität für sozialethische Fragen und trainiert die Begründung sozialethischer Urteile. Es kann auch auf Inhalte der Vorlesung eingegangen werden.
In diesem offenen Kolloquium ist eine Teilnahme auch diskontinuierlich möglich. InteressentInnen werden per Email über die jeweils vereinbarten Themen informiert. Wer Interesse hat, möge sich bitte melden unter fischer@uni-mainz.de oder phorrass@uni-mainz.de damit er/sie in unseren Verteiler aufgenommen wird.
Die einzelnen Termine finden Sie auf unserer Homepage unter Lehre - Aktuelles Forum Sozialethik, unter Aktuelles und im Aushang an unserer Informationstafel.
Liebe Interessierte am Aktuellen Forum,
Im Sommersemester 2017 war es uns aus personellen Gründen nicht möglich sein, das Aktuelle Forum in der gewohnten Regelmäßigkeit zu organisieren. Wir freuen uns jedoch auf eine Fortsetzung im Sommersemester 2018.
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Kruip
Luisa Fischer M.A.

Vergangene Veranstaltungen

Hinweise über vergangene Veranstaltungen siehe Archiv weiter unten!

 

KOMMENTIERT

27.-29.10.2017 Kommentiert: Kongress „Rethinking Europe”

Bericht von Benjamin Leven über den Kongress „Rethinking Europe”, 27.-29.10.17, mit Passagen aus einem Interview online finden Sie hier bzw. gekürzt hier.

07.03.2017 Kommentiert: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt oder Auflösung des Gemeinwohls?"

Statement von Herrn Prof. Dr. Gerhard Kruip im Pressegespräch zum Thema "Gesellschaftlicher Zusammenhalt oder Auflösung des Gemeinwohls?" am 7. März 2017 in Bensberg zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Zum Statement geht es hier:

27.11.2016 Kommentiert: Verleihung der Carl Friedrich von Weizsäcker-Medaille an Leonardo Boff

Der brasilianische Theologe Leonardo Boff wurde am 27.11.2016 in Berlin für sein "entschiedenes Eintreten für eine wohlverstandene Befreiungstheologie" mit der Carl Friedrich von Weizsäcker-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Univ.-Prof. Dr. Gerhard Kruip. Den ausführlichen Text der Laudatio finden Sie hier:

Leonardo Boff (links stehend) bedankt sich bei Prof. Kruip (rechts stehend) für die Laudatio.

14.02.2016 Kommentiert: "Der Papst allein kann diesen Filz nicht zerschlagen"

Bei seiner Mexiko-Reise wird Papst Franziskus auch nach Chiapas reisen. Das Gebiet habe einen hohen Symbolwert für die katholische Kirche, die auch unter den indigenen Völkern präsent sein wolle, sagt der Mainzer Anthropologe und Sozialethiker Gerhard Kruip. Mehr zum Interview im Deutschlandradio finden Sie hier.

02/2016 Kommentiert: "Werden die mexikanischen Bischöfe dem Papst folgen?" in der Herder Korrespondenz

Mexiko vor dem Papstbesuch. Werden die mexikanischen Bischöfe dem Papst folgen? In Mexiko leben -nach Brasilien- weltweit die meisten Katholiken. Nun kommt Papst Franziskus in das Land, das sich sowohl politisch als auch sozial und kirchlich in einer schwierigen Lage befindet. Vom 12. bis zum 17. Februar 2016 reist der lateinamerikanische Papst durch Mexiko. Was wird seine Botschaft sein? zum Beitrag

10.01.2016 Kommentiert: "Gemeinsam statt einsam" in sonntags/ZDF

Wir werden immer älter und rein statistisch verliert die Familie als Netzwerk an Bedeutung: Wir werden im Alter weniger Verwandte haben wie Onkel, Tanten und Cousinen, als noch heute. Die Sendung fragt, ob Freunde oder ganz andere Netzwerke die Familie ersetzen können. Wie sieht die Pflege schon heute aus, wenn Kinder die ihrer Eltern nicht mehr übernehmen? Als Gast in sonntags: Prof. Gerhrad Kruip, Sozialethiker, Mainz

Frühere Kommentare

Hinweise auf frühere Kommentare siehe Archiv weiter unten!

LEKTÜRE UND PUBLIKATIONSHINWEISE
(die ausführliche Publikationsliste finden Sie bei Personen/Prof. Dr. Gerhard Kruip/Publikationen)

 

GESPRÄCHPROZESS DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ

  • "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" Zum Gesprächsprozess
  • Eine abschließende Auswertung des Gesprächsprozesses der DBK "Im Heute glauben": Drama oder Tragödie in fünf Akten? durch Luisa Fischer und Gerhard Kruip (Herder Korrespondenz) finden Sie hier
  • Kurz vor dem letzten Gesprächsforum in Würzburg 2015 ist der Beitrag "Verbesserung der Gesprächskultur Ja - aber kaum inhaltliche und strukturelle Fortschritte! Eine Zwischenbilanz des Gesprächsprozesses 'Im Heute Glauben'" von Luisa Fischer und Gerharad Kruip im Sammelband von Kirschner, Martin/ Schmiedl, Joachim (Hrsg.) (2015): Der Dialog geht weiter. Ergebnisse und Perspektiven des Gesprächsporzesses. Freiburg, S. 26-43. erschienen.
  • Hier finden Sie eine Dokumentation der Auswertungen des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz "Im Heute glauben" in: Mannheim 2011, Hannover 2012, Stuttgart 2013,  Magdeburg 2014;
  • siehe auch hierzu http://www.memorandum-freiheit.de/zum-gespraechsprozess/
    Der Beitrag "Gibt es einen Neuaufbruch in der Katholischen Kirche?" von Prof. Kruip zum Mannheimer Auftakt des Dialogprozesses wurde im Internet bei "explizit.net" veröffentlicht. Um den Artikel lesen zu können, müssen Sie sich auf dieser Seite anmelden (auch kostenlos zur Probe möglich).